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Motorrad fahren im Winter

 

Der Fahrer:

Motorrad Schutzkleidung mit Protectoren ist im Winter besonders wichtig. Motorrad fahren im Skianzug, Thermoblaumann oder dicker Winterjacke geht gar nicht. 

Die Motorrad-Jacke/Hose darf dann natürlich auch gerne älter sein. Wegen Dreck und Salz wird sie eh mehr leiden. 

Entweder die eigenen alten Motorrad-Klamotten oder billige gebrauchte von Ebay-Kleinanzeigen.

Ich trage meist meine 12 Jahre alte 99€ UVEX Transworld, dazu eine 15€ HELD Textilhose von Ebay.

Darunter entweder eine Innenjacke mit Teddyfutter aus Armeebeständen, ggf. zusätzlich noch eine 25€ elektrische Heizweste von AMAZON. Als Akku meine 24000mAh Powerbank von OUTXE. 

Mit dieser kann man über USB Steckdose, mit entsprechendem Adapterkabel USB/USB sogar das Motorrad starten.

Unten zwei warme lange Unterhosen Bundeswehr Winter für ca.10€, dicke lange Skistrümpfe, HAIX XR21 Stiefel und ggf. elektrische beheizte Einlegesohlen. Letztere musste ich bisher nicht testen. Die Haix Stiefel halten auch bei unter 0° ca. 45 min. durch, dann frieren die Zehen aber deutlich. 

Das Motorrad:

-elektrische Heizgriffe von OXFORD (ca. 55€)

-Handschützer von POLO/XJ600, POLISPORT/FJ1200

-Lenkerstulpen 

-Crashpads/XJ600, Sturzbügel/FJ1200

-12V 2xUSB Steckdose

 

Reifen:

Winterreifen gibt´s für meine Motorräder leider keine. Die Fa. Heidenau bietet für viele Motorräder aber spezielle Winterreifen an. https://de.reifenwerk-heidenau.com/modules/reifenliste/view.php?point=5&rtyp=17&PHPSESSID=c4cogcqnqs75sd21uklfm8mj35

 

Fürs optimale Fahren im Winter bei Nässe und Kälte braucht man Reifen mit gutem Profil, einer weichen Gummimischung und er sollte möglichst neu sein. Den Reifendruck kann man auch noch um 0,2 Bar reduzieren, dann sollte es gehen.

Bei meinen Fernreisen lege ich Wert auf maximale Reichweite. Darum fahre ich einen fast absurd hohen Reifendruck, die Reifen werden dann auch unterwegs eckig gefahren... für Fahren im Winter ist das eher schlecht. Ein eckig gefahrener Reifen hat eine schmale Kante über die er beim Einlenken in die Kurve erst mal hinweg gefahren werden muss, bevor er wieder mehr Auflagefläche hat. 

Das heißt, nach dem Einlenken fängt das Motorrad vorne oder hinten an zu Rutschen, dann fängt es sich wieder... meistens! Sollte man nicht provozieren, irgendwann geht´s schief! 

Ein neuer Reifen hat die ersten 6 Monate den besten Grip. Danach fängt er langsam an nachzulassen. Nach 5-7 Jahren ist dann nicht mehr viel mit Haftung. Ich hatte am Anfang einen 11 Jahre alten Reifen. Bei trockener Straße konnte man damit noch (langsam) fahren, aber bei Nässe war er nur am Rutschen. Dafür hielten die Reifen EWIG! 

Ich fahre seit Jahren auf meiner XJ Heidenau Reifen und die sind neu absolut klasse sogar im Regen. Ebenso die AVON Spirit ST, die ich auf der FJ1200 fahre. Entgegen allen Vorurteilen bei Regen sogar besser als die Heidenau. 

 

Sehen und gesehen werden:

Ein gelber Helm, eine auffällige Kombi, am besten eine gelbe Weste machen den Fahrer von weitem sichtbar. Auch wenn man mal vom Motorrad abgestiegen ist. 

In Frankreich wird man als "Gelbwestenträger" sehr häufig freundlich gegrüßt! wink

Funktionierende Beleuchtung sollte eine Selbstverständlichkeit sein und das man sie auch einschaltet.

Bei uns fährt so ein "Spezi" mit seiner schwarzen BMW immer ohne, dazu trägt er dann noch schwarze Klamotten... 

Es gibt die Möglichkeit, Zusatzscheinwerfer anzubringen.

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